Liquid Colour Art

Visueller Effekt mit Kunststoffverpackung und flüssiger Farbe

Kunststoffverpackung und flüssige Farbe – fertig ist der visuelle Effekt

Man nehme eine gängige Kunststoffverpackung, flüssige Farbe (Aquarellfarbe, Tusche oder andere Farbarten), ein Glas Wasser und eine Handykamera. Dann mischt man alles mit etwas Adobe Photoshop oder einem anderen Bildbearbeitungsprogramm und fertig ist ein visueller Effekt.

Reiner Arbeitsaufwand für den visuelle Effekt: Maximal eine Stunde

Eigentlich hatte ich für ein geplantes Video Testaufnahmen gemacht und hierfür farbiges Wasser in transparente Kunststoffverpackungen gefüllt. Nicht der visuelle Effekt, sondern die Bewegung war mein Ziel. Mein Blick blieb aber an der unten sichtbaren Verpackung hängen. Die Form, das Licht, die Farbwirkung. Ich war fasziniert und in solchen Momenten heißt es für mich: Los geht’s. Mal schauen, was man daraus machen kann.

Mit dem Handy habe ich das Objekt abfotografiert, bewusst das Sonnenlicht genutzt und anschließend das Foto in Photoshop nachbearbeitet. Dann habe ich ein Glas Wasser genommen und flüssige Farbe in das Glas tropfen lassen – eine weitere visueller Effekt. Diese Foto habe ich dann als Hintergrund genutzt und über einen Ebeneneffekt das finale Ergebnis erzeugt. Der visuelle Effekt, der hier zu sehen ist, ist also im Prinzip durch einen Zufall entstanden. Und Zufälle sind das, was man in der Kreativität bewusst zulassen und nutzen sollte.

Video

Wer sich die Schritte für den visuellen Effekt im Detail anschauen will, kann sich am unten aufgeführten Speed-Painting-Video erfreuen. Hier habe ich den Vorgang noch einmal nachgestellt. Für das Freistellen in Photoshop und die Erstellung des visuellen Effekts habe ich mir für die finale Version etwas mehr Zeit genommen.

Fazit

Um visuelle Effekte zu erschaffen reichen oft Dinge aus, die man entweder für wenig Geld beschaffen kann oder die man bereits im Haushalt oder gar im Müll hat. Was zählt ist, dass man mit etwas Phantasie, Abstraktion und Kreativität die Dinge betrachtet. Man muss sich Zeit nehmen – im Prinzip eine Form von Achtsamkeit. Auf diese Weise können Dinge entstehen, die eine faszinierende visuelle Wirkung haben und die andere als Kunst bezeichnen. Manch ein Grafikdesigner verbringt Stunden mit Photoshop, um einen visuellen Effekt zu erzeugen, obwohl es oft analoge Möglichkeiten gibt, die wesentlich effektiver sind und einfacher umzusetzen. Mehr dazu in meinem sich gerade im Aufbau befindenden Kreativ-Blog.

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